Wer ist nun das Monster?

Glöckner
Der Glöckner im Glockenturm

Wer ist nun das Monster, ihr oder ich? Dieses hochaktuelle Lied des missachteten, verspotteten und ungeliebten Quasimodo ist das Finale des Musicals Der Glöckner von Notre Dame, das fünfzig Schülerinnen und Schüler des Simon-Marius-Gymnasiums zusammen mit ihren Begleitlehrerinnen im SI Zentrum in Stuttgart besuchten. Organisiert wurde diese Fahrt wie immer professionell von Frau Schneider.

Nach einer dreistündigen Fahrt kamen wir vor dem weitläufigen Gelände an. In Kleingruppen durften wir uns noch mit Waffeln, Pizza und Brötchen stärken, Fotos machen und die Vorfreude auf das Kommende genießen. Das riesige SI-Zentrum mit seinen Kinos, dem Theater und den vielen Restaurants, Bars und Cafés beeindruckte diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, die „Musical-Erfahrenen“ liefen aber sofort zielstrebig voraus, sodass jeder seine Food oder andere Location fand und sich alle schließlich rechtzeitig am Apollo Stage Theatre trafen.

Mit den Tänzen, dem Gesang und der Darstellungskunst der aufwendig kostümierten Charaktere tauchten wir ein in die faszinierende Welt des missgestalteten Quasimodo und seiner Zeitgenossen aus dem 15. Jahrhundert. Wir lernten die schlechten Umstände kennen, in denen er aufwuchs, und erfuhren, dass er wegen seines Aussehens gezwungen ist, sich vor den Menschen zu verstecken. Aufgrund der eindrucksvollen Darstellung, vor allem der Titelfigur, und der mitreißenden Musik konnten wir nachvollziehen, wie es für ihn ist, ohne Familie oder Menschenfreunde zu leben, denn seine einzigen Ansprechpartner sind die Steinfiguren von Notre Dame, wo er im Glockenturm lebt. Sein tragisches Schicksal nimmt seinen Verlauf, als er sich in die Zigeunerin Esmeralda verliebt, die als einzige nett zu ihm ist. Als Esmeralda wegen angeblicher Hexerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll, schlägt Quasimodos Stunde und er beschließt, das schöne Mädchen zu retten, auch wenn er sich dadurch gegen seinen Lehrmeister, den Domprobst Frollo, stellt.

Trotz des einfachen Bühnenbildes – ein Gerüst aus Holzbalken mit Kirchturmglocken und Statuen an den Seiten sowie einer etwas überflüssigen bewegbaren Treppe – konnte man die Ortswechsel gut nachvollziehen und der Geschichte ohne Probleme folgen. Mit einfachen Bänken wurden Türen, Gefängniszellen und Schränke schlicht, doch für jeden einsichtig dargestellt, wodurch umfangreiche Kulissenumbauten vermieden wurden.

Faszinierend waren für uns die geheimen Freunde des Quasimodo – die Statuen in der Kirche – , die im einen Moment von Menschen gespielt, dann aber wieder von echten Statuen abgelöst wurden.

Noch mit der Musik des letzten Liedes im Ohr machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Bus, um dann, über die neuen Eindrücke redend, zurück nach Gunzenhausen zu fahren.

Insgesamt gefiel der Theaterabend uns allen wirklich sehr gut und deshalb wollen wir uns auch bei Frau Schneider bedanken, die diese Musicalfahrt wie jedes Jahr für uns organisiert hat!

Lisa C.

Girls`Day

„Was macht eigentlich eine Industriemechanikerin?“ oder „Was ist eine duale Ausbildung?“ mit diesen Fragen beschäftigten sich die Mädchen die am 26.04.2018 beim Girls` Day  im bfz in Weißenburg waren.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der jeder seinen Berufswunsch äußerte, stellten uns die Sozialpädagogin Frau Eberle und der Werkstattleiter Herr Müller die Berufe Fachkraft für Metalltechnik und Industriemechaniker vor. Beide Berufe haben eine ähnliche Aufgabe, nämlich die Arbeit an und Wartung von Maschinen. Der Beruf des Industriemechanikers ist jedoch angesehener, da die Ausbildung fast doppelt so lange dauert, wie die einer Fachkraft für Metalltechnik. Für beide Berufe muss man eine duale Ausbildung machen, das bedeutet, dass man sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule ausgebildet wird. Die praktischen Elemente überwiegen, der theoretische Teil findet vorwiegend in der Berufsschule statt. Während dieser Zeit bekommt man auch schon etwas bezahlt.

Danach haben wir uns einem Projekt in der Werkstatt gewidmet. Wir haben nämlich einen kleinen Schmuckbaum selbst gebaut, wofür wir zuerst Löcher in einen vorgefertigten „Baumstamm“ bohren und sowohl in die Grundplatte als auch in diese Löcher ein Gewinde schneiden sollten und zuletzt nur noch alles zusammenbauen mussten. Damit war die Veranstaltung auch schon fast zu Ende, während wir uns noch mit einem kleinen Imbiss stärkten, sprachen wir darüber, was uns an dem heutigen Tag gefallen hat und was man hätte besser machen können.

Emma K.

Frankn lichd nedd am Meer

Das ist der Titel eines Buches von Helmut Haberkamm, der am 20.02.2018 an unsere Schule kam. In der 3. und 4. Stunde erzählte der ehemalige Lehrer  den 8. Klässlern Geschichten aus seinem Leben und las ein paar seiner Gedichte vor.

Neben Erzählungen aus seiner Jugend erklärte er auch Besonderheiten der Mundart. Zum Beispiel, dass Fränkisch weniger Silben hat, emotionaler ist und musikalischer klingt, weshalb er auch der Meinung ist, dass es besser zum Übersetzen von englischen Song-Texten geeignet ist, als klassisches Deutsch. Außerdem haben Dialektwörter oft eine hintergründigere Bedeutung. Der Begriff „Polandi“ stammt aus dem 19. Jahrhundert und bedeutet Diener, da zu dieser Zeit viele italienische Aushilfsarbeiter in Deutschland am Eisenbahnnetz gearbeitet haben, die beleidigend als Polenta-Esser bezeichnet wurden.

Im zweiten Teil seines Vortrags las er einige seiner Gedichte vor, die sich auf, auch traurige, Geschichten aus seiner Kindheit beziehen. In einem davon ging es um eine Geschichte aus seinem Heimatdorf „Dachsbach“. Dort lebte ein Mädchen, dessen Vater ein Gasthaus betrieb, diese lernte einen Jungen kennen, welcher als Helfer auf einer Baustelle arbeitete, aber der Vater wollte, dass seine Tochter einen Mann heiratet, der mehr Geld verdient. Wenige Tage später fand man diesen Jungen tot auf der Baustelle, auf der er gearbeitet hatte. Bis heute weiß man immer noch nicht, wer diesen Jungen damals getötet hat, die meisten Leute glauben natürlich, dass es der der Vater des Mädchens war, was jedoch keiner ausspricht. In dem Dorf gab es auch ein Kriegerdenkmal, auf dem alle Einwohner, die im 2. Weltkrieg gefallen sind, verewigt wurden. Unter ihnen sind auch einige Jugendliche, da der Armee zu dieser Zeit Kämpfer fehlten und sie deshalb auch schon 16-jährige in den Krieg schickten. Hiervon handelt ein weiteres von Haberkamms Gedichten. Er selbst hatte nämlich große Angst davor, dass er in einen Krieg geschickt werden könnte, weshalb er Zivildienst leistete – ganz in unserer Nähe:  im Internat Knabenchors in Windsbach. Um die Stimmung wieder ein wenig aufzulockern trug er uns anschließend ein Gedicht aus dem Bereich Technik vor, das sehr zweideutig klang.

Der gesamte Vortrag war geprägt durch diesen Wechsel von interessanten sowie lehrreichen Aspekten mit witzigen Anekdoten.

Emma K.

 

 

Mein neues Leben in Tansania

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Geschrieben von:

Tim Mummert2

 

 

Über ein Jahr ist es nun her, seitdem meine Familie und ich die Koffer gepackt haben und für drei Jahre nach Tansania gezogen sind. Der Grund für diesen längeren Auslandsaufenthalt ist, dass meine Mutter sich für die Leitung eines Projekts bei der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) beworben hatte und den Posten auch bekam.

Obwohl wir schon ca. ein halbes Jahr vor der Abreise wussten, was auf uns zukommt, war es doch die ganze Zeit über ein extrem unrealistischer Gedanke, dass ich mein Abitur sieben tausend Kilometer weit weg in Ostafrika machen werde. Als wir hier zu Beginn der deutschen Sommerferien ankamen, hatten mein Bruder und ich ungefähr noch eine Woche bis zum Schulanfang, am 9. August. Doch in der kurzen Zeit habe ich schon gemerkt, wie verschieden das Land im Vergleich zu Deutschland ist. Der erste Punkt wäre da schon gleich das Klima. Tansania befindet sich kurz unter dem Äquator, somit haben wir immer ein tropisch warmes Wetter. Dabei ist es im Juli/August am „kältesten“ mit nur 27-28° Grad, während des tansanischen Sommers (= deutscher Winter) jedoch schwitzen wir hier bei über 30° Grad Celsius und großer Schwüle. Unterbrochen wird dies nur von der kleinen und der großen Regenzeit, was bedeutet, dass es immer wieder wie aus Kübeln schüttet. Im Grunde finde ich es eigentlich ganz schön, wenn nicht ständig das Wetter umschlägt und es mal eine längere Zeit schön bleibt, aber ich persönlich habe das Gefühl, dass die Zeit viel zu schnell vergeht, da es kaum eine Abwechslung gibt.

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Zusätzlich zum Klima sind auch die Lebensumstände sehr anders als in Deutschland. Man sollte kein Wasser aus der Leitung trinken, auch nicht um den Mund nach dem Zähneputzen auszuspülen, und kurze oder längere Stromausfälle gehören zum Alltag dazu. Letzteres ist aber nicht wirklich ein Problem, da zu unserem Haus ein Diesel betriebener Stromgenerator gehört. Auch wegen kleinen Tieren muss man aufpassen, was bedeutet nicht einfach in dunkle Ecken zu greifen, sich wegen Malaria abends gegen Mücken einzusprühen und aufzupassen, dass man im Dunkeln im Garten nicht auf Schlangen tritt. Gesehen haben wir allerdings noch gar keine.

 

Für uns war der erste Monat besonders schwer, da wir uns erst an die neue Umgebung gewöhnen mussten. Damit ist unter anderem auch die Beziehung zwischen den Afrikanern und uns Weißen (Mzungu in Kisuaheli) gemeint. Als „Mzungu“ gelten wir grundsätzlich als reich, was wir ja auch im Verhältnis zu den Tansaniern sind. Als ich zum ersten Mal spazieren ging, wurde ich plötzlich von einem Jungem angesprochen, der meinte „This is Chester Street“ oder irgendetwas in der Art. Kurz darauf fragte er dann „Where is my money“, und das war ganz schön verwirrend. Ich sagte ihm schließlich, dass ich ihm kein Geld schulden würde und ging einfach. Aber auch bei anderen Spaziergängen hupten dann manchmal die Taxifahrer, hielten neben mir an und boten mir ihre Dienste an, aber das ist bis jetzt nur passiert, wenn ich allein unterwegs war. Richtig wohl gefühlt haben wir uns aber erst, als nach ein paar Wochen endlich der Container mit unseren Möbeln ankam. Es war fast wie Weihnachten, als wir endlich wieder unsere eigenen Sachen auspacken konnten.

 

Wie ich schon erwähnte fing am 9. August bereits die Schule an, und diese ist unterschiedlicher zu einer deutschen Schule, als sie nicht sein könnte.

Ich gehe hier in die International School of Tanganjika (IST). Es handelt sich um eine private Schule, deren Schulsystem sehr amerikanisch ausgerichtet ist.

Was mich hier wirklich sehr erstaunt hat, ist die Ausstattung dieser Schule. Während Deutschland sozusagen ein reiches Land ist, besitzt das SMG nur Kasten Computer, was vollkommen ausreicht. Es ist überraschend in eine Schule in Tansania zu gehen und überall nur Apple Computer zu sehen. Tatsächlich braucht jeder Schüler einen eigenen Laptop und verschiedene Accounts in verschieden Systemen. Das meiste läuft über Google, so hat jeder eine E-Mail-Adresse für die Schule. Mit diesem Google account arbeitet man dann auch mit Google Tools, wie google drive (Speicherdatei für documente), google doc (so etwas wie word), und so weiter. Der Vorteil von google docs ist, dass man es „teilen“ kann und somit zwei oder mehrere Personen Zugriff darauf haben. Der Nachteil ist man braucht Internet, um darauf zu arbeiten. Handys sind übrigens nicht verboten, man muss sie auch nicht ausschalten, nur auf lautlos haben und wenn der Lehrer den Eindruck hat, dass man nicht aufpasst, kann er einen verwarnen oder das Handy wegnehmen. Insgesamt funktioniert das sehr gut, die meisten verwenden hier Handy nur, um (nach der Erlaubnis der Lehrer) das Tafelbild abzufotografieren. Dies ist aber nicht allzu oft notwendig! Dazu haben wir nochmal zwei wichtige Programme, managebac und google classroom. Dort posten die Lehrer Schulaufgabentermine, laden Arbeitsblätter hoch und tragen die Noten auf den jeweiligen Schüleraccounts ein. Hier können wir auch unsere fertig geschriebenen Aufsätze hochladen. Die ganze Technik hat sehr viele Vorteile, wenn man z.B. noch einmal etwas nachlesen will, kann man dies von Zuhause erledigen oder bei Fragen kurz einen Lehrer anmailen. Es gibt jedoch auch Nachteile, so können Lehrer, wenn sie vergessen haben Hausaufgaben aufzugeben, einfach eine E-Mail an die Schüler schicken.

Aber nicht nur die Schulausstattung unterscheidet sich groß von der des SMG. Auch die Art der Notenerhebung und der Notengebung sind anders. Zum einem gibt es keine Exen, alle Noten zählen gleich. Es gibt nur 4 verschiedene Kriterien A, B, C und D, die abgefragt werden.

 

In einem Test wird dann entweder eines oder mehrere Kriterien verwendet und auf ein Kriterium kriegst du dann eine Note, wobei 1 Punkt die schlechteste und 8 Punkte die beste ist. Interessant ist auch die Notengebung, während in Deutschland der Durchschnitt zählt, dürfen hier die Lehrer selber entscheiden, welche Note sie dir geben. Das bedeutet nicht, dass sie einem Schüler einfach irgendeine Note geben dürfen. Nein, sie gucken sich alle Noten von dir an, sagen wir mal 6, 7, 5, 3, 6. Dann werden sie merken, dass du durchschnittlich ganz gut bist, abgesehen von dieser 3. Die Lehrer werden dann feststellen, was deine Fehler waren und ob du einfach nicht gelernt hast, oder der Test nur ein Ausrutscher war. Dabei werden sie deine anderen Tests vergleichen und dein sonstiges Verhalten mit einbeziehen. Je nachdem kannst du also immer noch eine 6 bekommen, obwohl der Durchschnitt 4,5 wäre.

Zu guter Letzt sind auch die Art der Schulaufgaben unterschiedlich zu denen des SMG. Während man in Deutschland vor dem Test lernt und diesen dann in 45 Minuten schreibt, sind die Schulaufgaben hier hauptsächlich Aufsätze, die aber zum großen Teil sehr viel mehr praktisch veranlagt sind. In Science (Chemie, Biologie und Physik) zum Beispiel haben wir momentan ein Kriterium B und C, was bedeutet, wir sollen eine Forschungsfrage und eine Hypothese zu verschiedenen chemischen Reaktionen formulieren und dann dazu einen Versuch planen und durchführen. Weitere Beispiele sind Mathematik, wo wir momentan ein Modell einer selbst entwickelten Brücke erstellen müssen (Parabeln). Ein anderes Beispiel ist das Fach IT (Im Grunde Informatik), wo wir eine Website oder eine App programmieren sollen. Auf Nachfrage darf ich sogar einen Computervirus programmieren, den ich aber natürlich keinem schicken darf.

 

Von dem Land Tansania an sich habe ich inzwischen auch schon einiges sehen können.

 

In den Oktoberferien waren wir als erstes auf Sansibar, das eine wirklich schöne Insel ist. Man kann dort super schnorcheln, die Unterwasserwelt ist einmalig. Interessant war auch auf jeden Fall die Besichtigung einer der vielen Gewürzfarmen. Man hat dort sehr viel über die Früchte und vor allem die Gewürze gelernt.

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In den Weihnachtsferien haben wir den Mikumi-Nationalpark Udzungwa Wasserfälle besucht. Von Antilopen bis zu Elefanten war alles dabei, nur Löwen haben wir leider keine mehr gesehen.

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Neben diesen Reisen mit meinen Eltern habe ich aber auch über die Schule viel vom Land erfahren können. Als freiwillige Schulaktivität wird von der Schule das „Duke of Edinburgh International Award“ Programm angeboten, bei dem man auch lernt, sich mit Karten zu orientieren, in der Natur zu campen und sich aus seinem Rucksack zu versorgen. Bei einer erfolgreichen Teilnahme erwirbt man das Silberabzeichen. Hierzu mussten wir zunächst einen dreitägigen Probelauf in den Pugu-Hills in der Nähe von Dar es Salaam absolvieren und schließlich eine dreitägige Tour in den Usambara-Bergen, dort wo auch die Usambara-Veilchen wachsen. Die Pugu Hills waren zwar recht interessant, jedoch hat es die ganze Zeit geregnet, sodass du nass wurdest, aber gleichzeitig extrem geschwitzt hast, weil es einfach nicht kälter wurde. Ein voller Erfolg waren jedoch die Usambara Berge, die sehr viel schöner waren. Es war eine eindrucksvolle Pflanzen- und Tierwelt und eine klasse Aussicht aus 1800 Metern Höhe.

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Doch die beste Hiking Tour war bis jetzt die von meiner Schule während der ESP Woche. ESP bedeutet „External School Program“ und ist im Grunde eine Klassenfahrt, die jedes Jahr von der 6 bis zur 12 Jahrgangsstufe stattfindet. Das Coole daran ist, dass wir uns aus mehreren Möglichkeiten eine aussuchen können. So wurden neben Hiking Touren auch ein Fotografie-Ausflug, Mountain Biking und noch einige andere Events angeboten. Ich hatte mich für die Wanderung in Ngorongoro angemeldet und es war wirklich einmalig. In diesem Gebiet waren früher sehr viele Vulkane, die sich dann bei einem Ausbruch selbst in die Luft gesprengt und kleinere und größere Krater hinterlassen haben. Dort sind wir dann also an einem Krater und einem immer noch aktiven Vulkan vorbei-gelaufen. Die Aussicht an allen drei Tagen war einfach nur unbeschreiblich. Von allem, was ich von Tansania inzwischen alles gesehen habe, war das bei weitem das Eindrucksvollste und Schönste.

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Natürlich vermissen wir einiges von Deutschland, hauptsächlich das gute Essen, das es nur in Deutschland zu kaufen gibt: Weißwurst, Currywurst, Brezen und einfach die große Auswahl an Fleisch und Backwaren bei den Metzgern und Bäckern. Jedes Mal, wenn meine Mutter wieder in Deutschland ist, geben wir ihr eine große Liste mit an Sachen, die sie unbedingt mitbringen soll. Was mir und meinem Bruder vor allem auf die Nerven geht, ist, dass man nicht rauskommt. In Deutschland konnte man jederzeit in den Wald gehen oder mit Freunden auf dem Fahrrad herumfahren. Das alles ist hier in Tansania und besonders in dessen größter Stadt natürlich nicht möglich, da es als Mzungo immer noch gefährlicher ist als in Deutschland. Man kann schon rausgehen, aber die ganze Zeit herumfahren ist nicht empfehlenswert und außerdem kann man sich Dar es Salaam nicht wirklich wie Nürnberg vorstellen, wo es eine Altstadt gibt und wo man Eis essen und shoppen gehen kann. Eine wirkliche Innenstadt gibt es hier nicht und die Straßen sind voller Schlaglöcher und ohne irgendwelche Verkehrsregeln, wie Geschwindigkeitsbegrenzungen o.Ä. Deswegen verbringt man nachmittags auch sehr viel Zeit in verschiedenen Nachmittags-AGs der Schule. Ich, zum Beispiel, habe dreimal in der Woche Schwimmen, einmal Jazz Ensemble und Konzert Band, dann das Jugendprogramm „The Duke of Edinburgh’s International Award“ und Tanzania Jenga.

 

Tansania ist ein faszinierendes Land mit vielen Wundern und doch auch mit einer erschreckenden Armut und nicht allzu schönen Fakten. Hier zu leben ist ein riesengroßer Unterschied zu dem, was ich in Deutschland kannte, auch die Umgangsformen mit den anderen Menschen. Ich sage nicht, dass es schlechter ist, ich sage auch nicht, dass es besser ist. Es eine interessante Lebensweise, bei der so viele unterschiedliche Kulturen, Herkünfte, Religionen und Glaubensrichtungen miteinander auskommen. Klar ist, dass ich bei meiner Rückkehr in knapp zweieinhalb Jahren noch viel mehr zu erzählen haben werde.

 

 

 

 

 

Projekttage 2017

Nach dem großen Erfolg der Projekttage im letzten Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler sich mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, auch dieses Jahr wieder Projekttage durchzuführen. Auch die Schulleitung war begeistert von den vielen engagierten Schülern, der offenen Atmosphäre in den jahrgangsgemischten Gruppen und den tollen Ergebnissen, die z.T. dann auch am Schulfest präsentiert wurden. Bei manchen Schüler-Projektleitern konnte Frau Weigel eindeutige „Lehrer-Fähigkeiten“ ausmachen.

Auch dieses Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrerinnen und Lehrer wieder viele tolle Projektideen überlegt. Neben bewährten Angeboten sind die diesjährigen Exoten sicher der Orientalische Tanz, die Legoroboter und die Schnupperkurse in Italienisch und Koreanisch.

Im Folgenden geben wir euch einen Einblick in die verschiedenen Projekte.

 

Für Technikfreunde

 Bau einer Legostadt inklusive Lego-Roboter

Lego und Informatik kann man doch verbinden! Dies beweist das Ergebnis des Projekts „Bau einer Legostadt inklusive Lego-Robotern“.

In diesem Projekt war sowohl Kreativität als auch logisches Denkvermögen gefragt, denn die Aufgabe war es, eine möglichst realistische Stadt aus Lego zu bauen, die von den Teilnehmern selbst entworfen wurde.

Da es in dieser Stadt auch funktionierende Ampeln, ein Windrad und viele Lichter geben sollte, waren für deren Funktionstüchtigkeit auch Programmierkenntnisse gefordert. Diese wurden den Schülern am ersten Tag von drei externen Informatikern der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Potsdam und dem Physiklehrer Herrn Dr. Kiesmüller vermittelt. So konnten selbst Fünftklässler, die noch nie Informatik- unterricht hatten, viel zum Ergebnis beitragen. Auch standen die Profis den Schülern bei Fragen und Problemen zur Seite, was alle sehr hilfreich fanden.

Am Ende entstand ein überzeugendes Ergebnis: Eine Stadt mit Eisenbahn, Hafen und einem großen Turm.

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Bau dein eigenes Radio

Nach zwei Tagen sein eigenes Radio präsentieren zu können – ist das möglich?
Ja, diese Möglichkeit haben die Teilnehmer des Projektes „Bau dein eigenes Radio“. Die drei besten Radios werden am Schulfest gewählt und dann zu einem Wettbewerb gesendet. Das ist ein Ziel des Projektes, aber natürlich auch die Freude an der Technik und am Basteln zu vermitteln.
Die beteiligten Schüler sind begeistert davon, elektronisches Knowhow anzuwenden und gemeinsam ein originelles Radiogerät zu gestalten.

 

 

Geocaching

„Ich wollte das schon immer mal machen!“, bekommt man als Antwort, wenn man die Schüler fragt, warum sie sich zu dem Projekt angemeldet haben. Außerdem ist natürlich ein Plus die Bewegung und die Freiheit, selbstständig in Kleingruppen Gunzenhausen zu erkunden.

Die Schüler dürfen am ersten Tag des Projekts Geocaching die von Frau Glaser und Frau Wedtgrube erstellten Caches finden. Dabei mussten sie durch die Stadt Gunzenhausen und sogar bis zum Flugplatz laufen. Am zweiten Tag erstellen sie dann sogar schon selbst Caches für die anderen Projektteilnehmer erstellen.

 

Sprachenliebhaber

 Offensichtlich gibt es an unserer Schule immer noch Schüler, die neben Englisch, Französisch, Latein und Spanisch auch noch andere Sprachen lernen wollen und denen das ganz offensichtlich Spaß macht! Das zeigt die große Zahl an Teilnehmern in den folgenden Projekten.

Italienisch für Anfänger

Hangman ist ein beliebtes Spiel im Unterricht oder in Vertretungsstunden, da selbst die Lehrer überzeugt davon sind, dass man damit gut Vokablen auffrischen kann. Mit diesem Spiel begannen die Schüler im Projekt das italienische Alphabet zu lernen.

Die Kursteilnehmer lernten die Grundkenntnisse der italienischen Sprache wie grundlegende Grammatik und wichtige Vokabeln und auch etwas über die Kultur Italiens. Hierfür haben sie zwei kompetent Kursleiter, nämlich Maren, die bis zur 8. Klasse in Italien lebte und Jacopo, dessen Eltern Italiener sind. Neben dem Sprachunterricht gibt es aber auch Zeit zum Genießen, sollten die Schüler des Kurses am ersten Tag typisch italienisches Essen mitbringen, das dann gemeinsam verspeist wird. Am zweiten Tag gehen sie alle zusammen zur Eisdiele am Marktplatz, wo sie ein Eis auf Italienisch bestellen müssen, um auszuprobieren, was sie in den zwei Tagen gelernt haben. Zwischendurch schauen sie auch einen Film an, in dem typisch italienische Szenen gezeigt werden.

Das Projekt kommt gut bei den Schülern an, da es sehr vielfältig ist und sorgfältig vorbereitet wurde.
Koreanisch für Anfänger

Annyeonghaseyo – Das heißt Hallo auf Koreanisch. Das und vieles mehr lernen die Schüler im Kurs „Koreanisch und Japanisch für Anfänger“. In dem zweigeteilten Kurs wird am ersten Tag Koreanisch und am zweiten Tag Japanisch unterrichtet. Die Schüler lernen einige Basissätze, Vokabeln und in dem Zusammenhang auch die Kultur der jeweiligen Länder kennen. Das Feedback der Schüler ist überwiegend positiv, jedoch beschreiben einige Schüler ihre Fortschritte als etwas zäh, was bei einer so schwierigen Sprache wohl auch normal ist. Aber die Schüler scheinen trotzdem Spaß zu haben und schreiben eifrig die ungewöhnlichen Zeichen mit. Um den Unterricht etwas lockerer zu gestalten, werden dazwischen typische Filme oder Musikvideos der jeweiligen Kulturen gezeigt. Auch die Leiterin des Projekts Malika aus der Q11 bezeichnet es als einen Erfolg und freut sich über ihre motivierten Schüler.

 

Sozial Projekte

Erste Hilfe

Ein Junge stürzt im Pausenhof und schneidet sich an einem spitzen Stein den Unterarm auf. Er blutet sehr stark. Doch schon kommen die 20 gut ausgebildeten Teilnehmer des Erste-Hilfe-Projekts auf den Schüler zugerannt. Sie legen ihm einen professionellen Druckverband an, setzen einen Notruf ab, betreuen ihn und legen ihn in die sogenannte Schocklage. Schon steht der Junge wieder auf und die Retter sind stolz auf ihre erfolgreich abgeschlossene Übung.

Bei diesem Projekt lernen die Schüler unter Leitung des Schülers Moritz und einer Gruppenleiterin des Jugend- rotkreuzes die Grundlagen der Ersten Hilfe, wie z.B. die stabile Seitenlage, den Druckverband und was man bei Nasenbluten tun sollte.

Am zweiten Tag unternehmen sie einen Ausflug nach Absberg zur DLRG. Dort besichtigen sie ein Rettungsboot, mit dem sie anschließend noch eine Runde drehen dürfen. Doch nicht nur das Verhalten im Notfall wird gelehrt, sondern auch Kreativität ist gefragt. So entwerfen die Teilnehmer Plakate zu Themen der Erstversorgung bei Notfällen, die beim Schulfest ausgestellt werden.

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Pfadfinder

Die Pfadfinder sind sehr aktiv, das merkten wir, als wir durch den halben Bismarck-Wald rennen mussten, um sie zu finden. Am ersten Tag lernten die Teilnehmer beispielsweise Kräuter zu unterscheiden und Knoten zu machen. Der Workshop, in dem die Schüler Armbänder anfertigten, wurde von vielen als bisheriges Highlight gesehen.

Gut ausgerüstet mit den neu erlernten Survival-Methoden starteten die 20 Schüler und Schülerinnen am nächsten Tag in den Wald. Dort bauten sie sich zunächst einen Unterschlupf und spielten Spiele. Anschließend aßen sie gemeinsam selbstgemachtes Stockbrot am Lagerfeuer.

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Na logisch!

 Klar, Mathe hat mit Logik zu tun, aber Zauberei und Pokern, das sind doch Spiele, oder? Weit gefehlt, auch dabei kommt es oft auf logisches Denken und ein Gespür für Zahlen an.

Zauberei-Basic

Schon nach wenigen Stunden beherrschen die Schüler einige Tricks und stellen ihr Können unter Beweis, indem sie uns verzaubern. Zunächst lernen sie einfache Kartentricks, welche sie stolz präsentieren. Der Kursleiter Tim gibt aber auch einen Ausblick auf noch schwierigere Zauberkünste.

Die Projektteilnehmer sind mit Begeisterung dabei und habe große Freude daran, Besucher, die bei ihrem Projekt vorbeischauen, zu verblüffen.

 

Poker-Grundkurs

„Pokern ist geil!“, war die Antwort eines Projektteilnehmers, warum er sich zu diesem Projekt angemeldet hat.

Im Poker-Grundkurs lernen die Teilnehmer die Regeln des Pokerns und natürlich werden diese dann auch fleißig angewendet. Dabei verpokern einige ihr „ganzes Vermögen“. Aber keine Angst, das hat keine gefährlichen Folgen außerhalb des Kurses!

Das Projekt kommt sehr gut bei den Schülern an, denn wann hat man denn schon die Gelegenheit, seine Lehrer abzuzocken!

 

Mathe-Kreativ

Mathe-Kreativ – der Kurs mit den wohl wenigsten freiwilligen Anmeldungen. Klar, Mathe war noch nie sonderlich beliebt bei Schülern. „Wie kamen Sie auf die Idee für das Projekt?“, wollen wir wissen. „Naja, normalerweise verbindet man Kreativität ja nicht unbedingt mit Mathe. Genau das wollte ich ändern. Und so entstand das Projekt, denn Mathe kann man sehr wohl mit Kreativität verbinden“, so die Leiterin des Projekts Frau Seßner. Auch das Feedback der Schüler ist sehr positiv. Sie dürfen ihre eigenen Ideen entwickeln und verwirklichen, wie beispielsweise ein handgefertigtes Bilderpuzzle. „Wir haben eigentlich gedacht, das wird voll langweilig, aber es macht wirklich Spaß“, so die Meinung der Teilnehmer. Insgesamt ist das Projekt also ein voller Erfolg, das zeigt, dass auch auf den ersten Blick langweilig wirkende Projekte sehr spannend sein können.

 

Spaß am Gestalten

Fotokurs

„Fotografieren ist einfach schon lange mein Hobby“, meint Heiko auf die Frage, wie er auf die Idee kam, einen Fotokurs an den Projekttagen anzubieten. „Außerdem liebe ich es, anderen mein Wissen zu vermitteln“. Und so startet das Projekt „Fotokurs“ unter der Leitung von Heiko und Verena, betreut wird es von Frau Rahmig und Frau Hartmann. Dieses Projekt war schon letztes Jahr ein voller Erfolg und auch dieses Mal sind alle begeistert dabei, denn die Schüler haben große Freude am Fotografieren und können laut eigenen Aussagen hier viel lernen. Nachdem sie einige Basics erklärt bekommen haben, brechen sie im Anschluss, aufgeteilt in zwei Gruppen, in den Bismarck-Wald auf, um dort das Gelernte gleich anzuwenden. Als die Kameraspeicher schließlich voll sind, kehren die Gruppen in den Computerraum zurück, um sich an die Auswertung und Bearbeitung der Bilder zu machen. Ziel des Projektes ist es, aus beiden Gruppen jeweils die zwei besten Bilder auszuwählen, und unter diesen vier Bildern ein öffentliches Voting am Schulfest abzuhalten. Die Bilder können dort an einer Pinnwand in der Aula betrachtet werden und bewertet werden.

 

Kreatives aus Beton

Etwas schmuddeliger geht es in dem Kurs „Kreatives aus Beton“ unter der Leitung von Frau Bischof, Frau Kresse und Frau Hilgarter zu. Mit selbst gemischtem Beton dürfen sich die Schüler an die verschiedensten Objekte wagen. Kerzenständer, Figuren, Körperteile – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. „Der Anfang war etwas anders als ich es mir vorgestellt habe, da wir uns die ersten Objekte nicht selbst aussuchen durften“, so ein Schüler des Kurses, „aber mittlerweile macht es echt Spaß und wir können auch selbst kreativ werden.“ Das Feedback der anderen Schüler ist ebenfalls positiv. „Wie kommen Sie denn überhaupt auf so eine Idee?“, fragen wir die Organisatorin des Projektes Frau Bischof: „Nun, leider gab es zu Beginn wenige künstlerische Projekte und ich wollte schon immer mal etwas mit Beton machen.“

 

Theater im Schuhkarton

Ein Schuhkarton, Ton- papier, alte CDs, Farbe, Schaschlikspieße, Bilder – Was kann man daraus nur herstellen?

Die Teilnehmer des Projekts „Theater im Schuhkarton“ basteln aus diesen und weiteren Materialien ein Minitheater, in dem selbstgewählte Szenen aus Filmen oder Märchen dargestellt werden. So wurde z.B. Herr der Ringe, Rapunzel oder Sternthaler abgebildet. Einige konstruieren ihre Szene so, dass man einzelne Figuren mithilfe von Schaschlikspießen bewegen kann. Musik und Süßigkeiten sorgten während des Bastelns für eine entspannte Atmosphäre. Die betreuenden Lehrkräfte Frau Rudolf und Frau Vavvas helfen hie und da bei Schwierigkeiten, basteln aber ebenfalls ein eigenes Theater.

Die fertigen Arbeiten werden am Schulfest ausgestellt, damit jeder in diese Welt der Fantasie eintauchen kann.

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Nähkurs

Im Nähkurs unter der Leitung von Frau Deininger-Meyer und Frau Berndanner finden sich Schülerinnen zusammen, die Interesse am Nähen haben. Ihre selbstgewählten Kreationen führen sie bei entspannter Atmosphäre mit Musik aus.

Wenn Schwierigkeiten auftauchen, helfen nicht nur die Lehrerinnen. Auch die Schüler unterstützen und motivieren sich gegenseitig und lösen somit jedes Problem.

Wer eine eigene Nähmaschine besitzt, hat diese mitgebracht, andere werden von den Leiterinnen zur Verfügung gestellt. Die gewünschten Stoffe mussten von den Schülerinnen selbst besorgt werden.

Am Schulfest werden die fertigen Arbeiten ausgestellt und anschließend dürfen sie mit nach Hause genommen werden.

 

T-Shirt Druck

„In einer Klasse kann man so etwas kaum umsetzen. Dafür sind die Projekttage perfekt!“, meint Frau Altmann, die mit ihrem Kunstkollegen Herrn Findeisen dieses Projekt anbietet.

Die Schüler können T-Shirts, Hosen und Jacken selbst bedrucken, je nachdem wie es ihnen gefällt. Den Projektteilnehmern gefällt das Projekt, da sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und am Ende ein selbst bedrucktes Kleidungsstück mit nach Hause nehmen können.

 

Theaterprojekt

Als wir das Theaterprojekt von Frau Höller und Frau Schwarz besuchen, platzen wir mitten in die Probe hinein. Die Schüler sind gerade dabei, sich an das Sprechen auf der Bühne zu gewöhnen.

Zuvor haben die Lehrerinnen ihnen verschiedene kleine Stücke vorgestellt. Die Schüler wählten eine Parodie des Stückes „Hänsel und Gretel“ aus, die sie in zwei Gruppen einstudieren.

Neben zahlreichen Anfängerinnen macht auch ein Schüler aus der 6. Klasse mit, der schon „professionell“ Theater spielt und bereits mehrfach im Bergwaldtheater aufgetreten ist. Hugo gibt den anderen Teilnehmern wertvolle Tipps und motiviert sie. Die Schüler bei ihrer Arbeit zu sehen, hat uns sehr beeindruckt.

 

Videokurs

„Die Schülerzeitung ist eine Konkurrenzveranstaltung, dazu kann ich keine Aussagen treffen!“ Auf diese Weise werden wir von Herrn Steck, dem Leiter des Videoprojekts, begrüßt. Später jedoch vertrauen er und Frau Schneider uns doch noch ein paar Informationen an. Das Ziel ist es, ein alle Projekte umfassendes Video zu drehen. Die Schüler teilen sich hierfür in Kleingruppen auf, die sich jeweils mit einzelnen Projekten befassen.

Am zweiten Tag werden die Aufnahmen dann von den Teil- nehmern selbst geschnitten. Im letzten Jahr gab es auch schon die Möglichkeit, den Kurs zu wählen, jedoch waren die Computer auf die nötigten Programme nicht ausgelegt, deshalb konnte kein professionelles Video erstellt werden. Dieses Jahr haben die Schüler, soweit vorhanden, ihre eigenen Laptops mitgebracht und weitere nötige Geräte wurden vom Freundeskreis gesponsert. Das Ergebnis ist noch nicht absehbar. „Schau‘n mer mal, was rauskommt“, meint Herr Steck dazu.

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Auf den Spuren des Wilden Markgrafen

Obwohl wir in Gunzenhausen zur Schule gehen und es hier ein Schlösschen des Wilden Marktgrafen gibt, wissen die meisten von uns nicht viel über die Vergangenheit von Gunzenhausen. Die Teilnehmer dieses Projekts haben sich genauer damit beschäftigt. Am ersten Tag sind die Schüler in der ganzen Stadt unterwegs, um die vom Markgrafen errichteten Gebäude wie etwas das, in dem heute die Gewerbebank zu finden ist, zu entdecken. Am zweiten Tag bearbeiten sie die Fotos bzw. Videos und bereiten die Präsentationen für das Schulfest vor. Dort gibt es dann die Möglichkeit, die Ergebnisse zu begutachten.

 

SMG-Awards

Welcher Lehrer besitzt das coolste Auto? Wer kann am besten eine Ziege zeichnen? Und welcher Lehrer ist der beliebteste Newcomer?

Diese und viele weitere Fragen wurden den Schülern am Ende dieses Schuljahres gestellt und alle Klassen stimmten darüber ab. Die Teilnehmer des diesjährigen Projekts „SMG-Awards“ werten die Ergebnisse an den zwei Projekttagen aus. Außerdem überlegen sie sich Preise für die jeweiligen Gewinner und basteln diese auch mit viel Spaß und Pappmaché, das sie anschließend bunt bemalen. Des Weiteren bereiten sie die Vorstellung der Preisträger am Schulfest vor und gestalten zusätzlich eine tolle Präsentation.

SMG-Awards Bild

SMG in Bewegung

Orientalischer Tanz

Die Teilnehmerinnen sagen, dass „Orientalischer Tanz“ sie interessiert und hoffen, in dem Projekt neue Erfahrungen im Bereich Tanz zu sammeln und ihren Horizont zu erweitern. Wir erfahren, dass es eigentlich nicht den orientalischen Tanz an sich gibt, sondern viele verschiedene, von denen sich bei uns aber eine Form durchgesetzt hat, die auf bestimmten Schrittfolgen sowie typischen Kopf- und Armbewegungen beruht. Darüber hinaus spielt die Bewegung aus der Körpermitte heraus eine große Rolle.

Das Projekt wird von Frau Heitz geleitet, die den Teilnehmerinnen zunächst die Grundschritte beibringt, woraus dann ein kleiner Tanz entstehen soll. In den Pausen schauen sie Bollywood-Filme und trinken orientalischen Tee.  Wir finden dieses Projekt sehr interessant und würden es auf alle Fälle weiterempfehlen.

 

Taekwondo

Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart, bei der es vor allem auf Dynamik und Schnelligkeit ankommt. Bereits letztes Jahr hat Diem My es als Projekt angeboten und sich, nachdem es ein voller Erfolg war, sofort bereit erklärt, das noch einmal zu tun, obwohl sie ihr Abitur schon in der Tasche hatte und keine Schülerin mehr ist.

Am ersten Tag üben die Schüler die Grundblocks und Kicks und ganz nebenbei lernen sie damit, sich selbst zu verteidigen. In einem Testwettkampf stellen sie zum Abschluss ihre Fähigkeiten auf die Probe.

Am zweiten Tag steht noch ein Zirkeltraining sowie eine weitere Einheit Selbstvertei- digung auf dem Programm, welche von vier Taekwondo-Sportlern geleitet wird.

Am Ende dieser zwei Tage können die Teilnehmer behaupten, die Grundlagen der Selbstverteidigung zu beherrschen.

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Klettern für Anfänger

Das Projekt Klettern, unter der Leitung von Frau Schreiber sowie den Schülerinnen der Q11 Annalena und Hannah, will den Teilnehmern die grundlegenden Kenntnisse für sicheres Klettern beibringen.

Dazu zählen das Anlegen eines Klettergurtes, sicheres Einhaken in das Seil sowie die wichtigsten Kommandos, um sich zu verständigen.

Die Schüler können ihre gerade erlernten Kletterkünste im ,,Bierkasten-klettern“ unter Beweis stellen (s. Bild).

Den zweiten Tag verbringen sie in der Kletterhalle in Treuchtlingen, um größere Höhen zu ersteigen und ihre neuen Fähigkeiten zu festigen.

Allen Teilnehmern ist der Spaß an diesem Projekt deutlich anzumerken.

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Zumba

Das Projekt Zumba wird von Viola Raab und Nathalie Schubert geleitet und von Frau Schaller betreut. Überraschenderweise besteht die Gruppe nicht nur aus Mädchen, denn es nehmen auch sechs Jungen teil.

Das Ziel des Projekts ist es, die einzelnen Schritte zu erlernen und anschlie- ßend verschiedene Cho-reographien einzustudieren. Das Auf-wärmen wird spielerisch gestaltet und durch Dehnübungen ergänzt. Dann üben die Schüler zuerst die schwierigen Schritte, die leichten lernen sie automatisch während des Tanzens. Manche konnten sich vorher nicht vorstellen, dass Zumba so anstrengend ist, doch im Projekt werden sie vom Gegenteil überzeugt.

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Handball

Das Ziel des Projektes ist es, den Schülern die Grundlagen dieser Sportart näher zu bringen. Das Projekt wird von Frau Hofmann und den Schülerinnen Hannah, Sophie und Johanna aus der 5. Jahrgangsstufe geleitet, die selbst in einem Verein Handball spielen.

Die Teilnehmer wurden in Altersgruppen eingeteilt. Während die Jüngeren in der Halle trainieren, üben die Älteren auf dem Hartplatz. Zunächst erlernten sie die grundlegen- den Wurftech- niken: Sprung wurf und Schlagwurf. Zudem sollen die Teilnehmer eine bessere Ball-Koordination erlangen, damit am Ende des Tages ein Spiel stattfinden kann.

Vielleicht entdeckt der eine oder andere den Sport für sich!

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Tischtennis

Dieses Projekt ist für Schüler mit, aber auch ohne Vorkenntnisse. Alle sollen am Ende (einigermaßen) Tischtennis spielen können. Deshalb ist die Gruppe auch zweigeteilt: Der eine Teil lernt im Tischtennis-Raum unter der Dreifach-Turnhalle die Basics und der andere Teil übt sich draußen an einem Parcours.

Die drei Projektleiter aus der Q11 erklären den Schülern die richtige Spieltechnik und geben ihnen Übungsaufgaben. Viele Teilnehmer kommen schon sehr gut zurecht und üben eifrig, um noch besser zu werden.

 

Sportabzeichen

Schwimmen, springen und tauchen, dies sind einige der Disziplinen, die die Teilnehmer des Projekts bewältigen müssen.

Anfangs erzählt uns ein Schüler, dass er das Projekt gewählt hat, weil man an einem Tag ins Freibad geht und am anderen Tag zum TV-Platz. Man ist also immer an der frischen Luft. Drei Mädchen aus der 8. Jahrgangsstufe berichten uns, dass sie am ersten Tag nach Zeit Schwimmen müssen und in den Pausen machen dürfen, was sie wollen. Am zweiten Tag haben die Teilnehmer die Chance, sich in vier Disziplinen der Leichtathletik zu testen. Dazu gehören Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Zum Bereich „Koordination“ gehören unter anderem Hoch- und Weitsprung, aber man kann sich auch für Seilspringen entscheiden. In den Pausen kann man sich am zweiten Tag die Zeit mit Spielen vertreiben.
DFB-Fußballabzeichen

Als wir das Projekt „Fußballabzeichen“ besuchen, erzählen uns zwei Jungs aus der Q11, dass sie in diesem Projekt schon drei Jahre in Folge sind und es ihnen immer noch sehr viel Spaß bereitet. Außerdem informieren sie uns darüber, dass Herr Buder das Projekt seit drei Jahren, betreut und Herr Witzel vor zwei Jahren als zweiter Betreuer dazugekommen ist. Letzterer erzählt uns, dass dieses Jahr auch zwei Mädchen unter den Schülern aus allen Jahrgangsstufen dabei sind. Außerdem erläutert Herr Witzel, dass Teilnehmer auf jedem Niveau mitmachen und das begehrte Abzeichen erhalten können.

Bei über 30 Grad wirkte das Projekt sehr schweißtreibend und wir waren erstaunt über die Schüler, die in dieser Gluthitze über den Sportplatz trippelten.

 

Beachvolleyball-Grundlagen

Als Erstes fragen wir Herrn Voss, wie das Projekt Beachvolleyball-Grundlagen aufgebaut ist. Daraufhin erzählt uns dieser, dass daran 30 Schüler und Schülerinnen mit verschiedenen Niveaus teilnehmen und sehr viel Spaß haben. Am ersten Tag wird nachmittags ein Lehrer-gegen-Schüler-Turnier stattfinden. Das Projekt findet beide Tage im Freibad statt. Eine Partie ist vollendet, wenn eines der beiden Teams 15 Punkte ergattert hat.

Auf uns wirkt das Projekt sehr anstrengend, da es in der prallen Sonne stattfindet und den Teilnehmern viel körperlichen Einsatz abverlangt.

 

Backe, backe Kuchen …

Dekoratives Backen

„Die sehen aber sehr schön aus!“ Dieses Lob hören die Schüler des Projektes „Dekoratives Backen“ am ersten Tag ziemlich oft, denn die Aufgabe in ihrem Projekt ist es, Kuchen zu verschönern. Dabei gibt es keine Vorgaben und so entstehen mit Hilfe von Fondant, Toppings und Marzipanrosen sehr unterschiedlich gestaltete Backwaren. Da die Schüler damit aber am ersten Tag schon relativ früh fertig sind, haben sie anschließend noch Zeit, sich in den anderen Projekten umzusehen. Am zweiten Tag stellen die Teilnehmer Cakepops her, teilweise aus schon fertigen Kuchen, teilweise aus frisch zusammengerührtem Teig, die sie in die runden Minikuchen formen. Auch diese Cakepops werden anschließend von den begeisterten Schülern sehr kreativ verziert. Am Ende backen sie noch sehr leckere Waffeln.

 

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Fingerfood

Schon als wir in die Lehrküche der Mädchenrealschule eintreten, kommt uns der leckere Geruch nach Kuchen entgegen.  Auch die gute Stimmung ist uns sofort aufgefallen.

Die Schüler backen in Kleingruppen viele verschiedene Leckereien unter Leitung der Lehrkräfte Frau Braun und Frau Werner, beispielsweise Nussecken oder Schokoladen-Cupcakes. Noch dazu durften wir uns von ihren guten Backkünsten überzeugen lassen!

Einige andere Schülerinnen haben sich auf das Anfertigen von Plakaten spezialisiert, diese sollen die Besucher des Schulfestes auf den Verkauf der selbsthergestellten Backwaren aufmerksam machen.

Nicht nur die Lehrkräfte schienen vom Engagement der Schüler angetan zu sein, auch wir sind ganz und gar überzeugt von diesem uns Projekt.